//Wie du durch Yoga mit voller Energie in den Tag startest!

Wie du durch Yoga mit voller Energie in den Tag startest!

Möchtest du schon am frühen Morgen Energie tanken, dann ist diese  Yoga  Übungsfolge am Morgen für dich genau das Richtige. Was gibt es Besseres, als morgens erholt aufzuwachen und zu wissen, dass ein ganzer Tag voller endloser Möglichkeiten vor dir liegt? Sei dir bewusst, dass es ganz in deiner Macht liegt, den Tag toll werden zu lassen!

Körperliche und geistige Leichtigkeit zu üben hilft dir dabei, optimal zu funktionieren, so dass du alles unter Kontrolle hast. Der Unterschied zwischen einem guten und einem tollen Tag kann buchstäblich davon abhängen, was du in den ersten fünf oder zehn Minuten nach dem Aufwachen machst.

Ich habe festgestellt, dass es für mich – und viele der Menschen, mit denen ich zusammenarbeite – das Beste ist, diese Minuten meinem persönlichen Wohlbefinden zu widmen. Für mich bedeutet das auf meiner Mandukamatte zu sein. Wenn man gerade eine schwierige Phase durchmacht, kann tägliches Yoga ein echter Lebensretter sein. Diese Bewegungsabfolge ist perfekt um dich zu dehnen und deinen Körper zu kräftigen.

Am Morgen fühlst du dich vielleicht körperlich etwas angespannt und geistig noch etwas schläfrig. Diese leichte Übungsfolge folgt deinem Atem und weckt dich sanft auf. Sie energetisiert deine Wirbelsäule und dehnt die hinteren Oberschenkelmuskeln, die Hüften und die Schultern. Das verschafft dir ein schönes Gefühl in deinem Körper. Du richtest deine Aufmerksamkeit ganz ruhig auf deinen Atem. So stimmst du dich auf dich selbst ein und wirst mit Konzentration, Wohlwollen und Leichtigkeit mit allem fertig, was der Tag dir bringt.

Denk daran: Es ist wichtig, mit Leichtigkeit zu üben. Wie du Yoga machst, ist wichtiger, als was du machst. Gestatte deinem Körper, sich leicht und ungezwungen zu bewegen, lass deinen Atem lang und tief werden und genieß die Übungen. Dein Körper und dein Leben werden sich verändern und widerspiegeln, wie du übst. Wenn du Leichtigkeit übst, wirst du wirklich leistungsfähig und kannst mit weniger Anstrengung mehr erreichen.

Lockerer Schneidersitz

Setz dich mit verschränkten Beinen und geradem Rücken bequem hin. Leg die Hände locker auf den Oberschenkeln ab  und schließ die Augen. Atme tief durch die Nase ein und lang durch den Mund aus. Finde zu einem schönen, tiefen Atemrhythmus, den du eine Zeitlang beibehalten kannst. Mach die Augen auf, wenn du dazu bereit bist.

Leichte Seitbeuge im Sitzen

Leg deine rechte Hand entspannt rechts von dir auf den Boden ab. Winkle den rechten Ellbogen an, streck den linken Arm nach oben und beug dich nach rechts. Nimm in dieser Haltung ein paar tiefe Atemzüge. Wenn du dazu bereit bist, richte dich Wirbel für Wirbel wieder auf und mach das Gleiche zur anderen Seite hin.

Leichte Vorwärtsbeuge im Sitzen

Krabble mit den Händen nach vorn, bis du eine schöne Dehnung spürst. Vielleicht sind es heute nur ein paar kleine Schritte und morgen schon ein paar mehr. Kümmere dich nicht darum, wie weit du dich vorbeugen kannst. Folge einfach deinem Gefühl. Gestatte es deinem Körper, sich von deinem Atem treiben und nach vorn schieben zu lassen.


Leichte Rückenbeuge im Sitzen

Leg die Fingerspitzen hinter dir auf den Boden. Atme tief ein, während du dich von den Fingerspitzen aus nach oben drückst. Senk das Becken beim Ausatmen wieder sanft auf den Boden ab und entspann dich.


Vierfüßlerstand, Kuh Katze

              Geh in den Vierfüßlerstand.

Atme tief ein, während du den Bauch nach unten sinken lässt und aufblickst – Kuh.

Mach beim Ausatmen einen Buckel  – Katze.

Beweg dich so, wie du dich fühlst.


Hund

Drück die Zehen fest auf den Boden. Atme tief ein und schieb das Becken hoch und leicht zurück. Entspanne Kopf, Nacken und Schultern. Beweg deinen Körper leicht hin und her oder vor und zurück, um dich noch mehr zu öffnen. Halte die Stellung fünf lange, tiefe Atemzüge.

Hund mit ausgestrecktem Bein

Atme tief ein und streck dabei dein rechtes Bein nach hinten in die Luft. Dehne die Hüfte soweit es sich gut für dich anfühlt. Du darfst gerne leicht das Knie beugen und etwas mit den Hüften kreisen.


Krieger 2

Geh beim Ausatmen in den Krieger 2. Dazu drückst du  die hintere Ferse auf den Boden, streckst die Arme seitlich aus und lässt das Becken so weit nach unten sinken, dass das vordere Knie direkt über dem vorderen Fußknöchel ist. Winkle den hinteren Fuß leicht an, so dass die Zehen in einem 45 Grad Winkel nach vorn zeigen. Du solltest eine schöne Dehnung in der Hüfte spüren. Halte die Stellung fünf lange, tiefe Atemzüge.

Krieger 2 mit ausgestreckten Armen

Richte das Becken aus dem Krieger 2 beim Einatmen wieder auf. Streck das vordere Bein durch und die Arme über den Kopf. Geh beim Ausatmen wieder zurück in den Krieger 2. Wiederhole das noch zwei Mal.

Baum

Stell dich mit beiden Füßen stabil aber entspannt auf deine Yogamatte. Zieh dein linkes Bein hoch und leg die Fußsohle auf dem rechten Oberschenkel ab. Dreh das linke Knie zur Seite, bis du eine leichte Dehnung in der Hüfte spürst. Um das Gleichgewicht nicht zu verlieren, drück den Fuß fest gegen den Schenkel und den Schenkel fest gegen den Fuß. Der Druck sollte in beide Richtungen gleich stark sein.

Wenn du möchtest, legst du deine Hände auf der Brust zusammen.

Diese Stellung kannst du einige Sekunden oder auch einige Minuten halten, wie es für dich angenehm ist. Dann senkst du das Bein langsam wieder ab, setzt deinen Fuß gerade auf und beendest mit Tadasana die Yoga Übung. Wechsel zur rechten Seite.

Falls es dir lieber ist, kannst du die Arme auch gerade nach oben strecken.

Du hast es geschafft!

Ich hoffe, du fühlst dich jetzt voller Energie, inspiriert und bereit, den Tag zu beginnen.

By | 2018-01-29T22:02:18+00:00 Februar 2nd, 2018|Yoga|

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